Eine Schrift haben die Aborigines nie entwickelt. All ihr Wissen, Gesetze und Traditionen haben sie von Generation zu Generation in Geschichten und Liedern weitergegeben.
Zu Zeit der Besiedlung gab es ungefähr 250 Sprachgruppen in Australien. Die Sprachen so verschieden wie Italienisch und Japanisch. Nimmt man Dialekte hinzu, kommt man auf über 750. Versucht man die Sprachregionen auf einer Karte darzustellen, sieht das ungefähr so aus:
Heutzutage, wo die verschiedenen Gruppen nicht mehr hauptsächlich unter sich leben, werden gemeinsame Sprachen zur Kommunikation wichtiger. In der Gegend um Millijiddee zum Beispiel sprechen viele Kinder und Jugendliche neben ihrer Muttersprache Walmatjarri jetzt auch Creole. Beides allerdings eher mittelmäßig. Hauptsächlich sprechen sie Englisch.
Im Gegenzug gehen viele Sprachen verloren. Das wird versucht durch das Schreiben von Wörterbüchern und Grammatiken zu verhindern. Ich denke jedoch eine Sprache lebt und muss gesprochen werden, ansonsten stirbt sie.





Kommentar von brownie
1 13. Dezember 2009, 11:00 Uhr |
Wie sieht es mit der Bildung aus?
Kommentar von SukiSan
2 16. Dezember 2009, 15:56 Uhr |
Hey brownie,
zwei Artikel die u.a. Bildung betreffen kommen demnaechst. Vielleicht schreibe ich danach noch einen gesonderten. Danke fuer die Anregung!
Pingback von Ein Bayer in Australien
# 18. Dezember 2009, 09:44 Uhr |
[...] Wissen der Aborigines wurde rein verbal von Generation zu Generation weitergegeben. Dabei darf aber nicht jeder alles Wissen. Kinder zum [...]