Ne, im Ernst, tut’s wirklich. Bis darauf, dass es geregnet hat als ich in Perth ankam. Und Regen ist immmer dann doof, wenn man keine Jacke hat ;-) Der Flughafen in Perth ist ungefähr so groß wie Düsseldorf. Düsseldorf Weeze. Eine niedliche Gepäckhalle mit zwei Gepäckbaendern. Aber irgendwie passend fuer die “abgeschiedenste Hauptstadt der Welt”.

In den ersten Tagen habe ich das Turi-Progaramm abgerissen: Zuerst ein Stadtrundgang. Den musste ich allerdings etwas abkürzen um nicht zu verhungern. Nach einem BBQ im Kings Park habe ich mir den botanischen Garten angeguckt und dann erstmal ‘ne Stunde im Park gepennt. Am nächsten Tag habe ich mir die Fotoausstellung “Earth from above” und das Western Australian Museum angeguckt. Aborigines sind mal sowas von krass! Ich habe keine Ahnung was die Wikinger, Römer oder Ägypter vor 60.000 Jahren gemacht haben, aber ich glaube sie sind nicht 60 Seemeilen zielstrebig ueber einen Ozean geschippert um einen neuen Kontinent zu besiedeln. 60.000! Einfach unglaublich. Und die heutigen Aborigines können die Zeichnungen ihrer Vorfahren fliessend “lesen”. Frag mal ‘nen Deutschen nach Neandertaler-Kritzeleien… Da muss ich im Laufe der Zeit noch mehr drüber rausfinden.

Ansonsten bin ich in der Stadt über einen Candy Shop gestolpert. Die machen ihre Bonbons noch selber! Und können Wörter und Logos rein schreiben! Ich bin schwach geworden. $7 für eine Tüte Bonbons und ich freue mich über jedes einzelne :D

Außerdem war am Donnerstag noch “Familientreffen in Perth”. Ich habe mich mit meiner Cousine getroffen. Julia lebt und arbeitet seit ungefähr zwei Jahren mit ihrem Freund in Perth. Bei ‘nem Bier im Pub ($8 *grusel*) sind wir dann auf meine Jobsuche gekommen. Und siehe da, Julias Freund kann mir ‘nen Job bei sich in der Firma besorgen. Ist wohl irgendwas mit Stahl… Details weiss ich noch nicht. Und wann ich anfangen kann klärt sich die Tage :-)

Damit’s mir nich so langweilig wird, habe ich ‘nen Zwischenjob: irgendein Event vorbereiten. Der Zettel hing Freitag morgen neu am Schwarzen Brett im Hostel. $190 pro Tag, neun Tage, morgen geht’s los. Ich sage ja, das fängt gut an :-D

P.S.: Ich bin uebrigens sechs Stunden geflogen und nicht vier - die lieben Zeitzonen…

9. November 2008, 12:50 Uhr

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Bisher 4 Kommentare zum Artikel

  1. Kommentar von Thomas

    servus! jaaa in down under werden aus 4 ruckzuck mal 6 stunden :) aber 300 bugs sind echt fair!
    jobsuche: respekt
    Ich war 4 Tage aufm Schiff unterwegs, bin jetzt “Level II SCUBA DIVER” :)
    morgen gehts weiter nach Sueden, hab en Lift, leider komplett deutsch
    Seeya

  2. Kommentar von Manu

    “Irgendein Event” und “irgendwas mit Stahl” ;-)
    Du faszinierst mich immer wieder :-) Und ansonsten haben wir endlich mal wieder die gleiche Zeitzone. Yeah!
    Jeju-Exklusiv-Bericht folgt in Kürze :-*

  3. Pingback von Adrenalin-Paradies Cairns

    [...] Und zu guter letzt werde ich vermutlich meinen ersten Bungee-Sprung machen und vielleicht sogar einen Fallschirmsprung aus 14 000 Feet, das entspricht einer Flugzeit von mehr als einer Minute im freien Fall. Es könnte allerdings auch sein, dass ich diese beiden Sachen erst in Mission Beach, dem zweit schönsten Strand Australiens machen werde, da man dort direkt am Strand landen kann nach seinem Fallschirmsprung. Aber egal was ich jetzt machen werde, es wird sicherlich eine unvergessliche Erfahrung. [...]

  4. Pingback von Ein Bayer in Australien

    [...] bei der auch Doug, der Freund meiner Cousine, arbeitet. Ich hatte die Möglichkeit früher schonmal erwähnt, allerdings ist “irgendwas mit Stahl” nicht falsch, trifft es aber auch nicht ganz. [...]

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